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Geschichtsschreibung in der Spätantike - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 191GES130002
Semester SoSe 2019 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 30
Belegung Diese Veranstaltung ist belegpflichtig!
Sprache deutsch
Belegungsfristen
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Fr. 10:00 bis 12:00 woch 19.04.2019 bis 12.07.2019  Gebäude BZ/Bibliothek - HS 02     50
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Rohmann, Dirk, PD Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Kurzkommentar

Alte Geschichte

Kommentar

Die Spätantike wird heute als eigenständige Epoche innerhalb der Geschichte des Römischen Reiches verstanden, die im Vergleich zur Krise des 3. Jahrhunderts von relativer Stabilität und anfänglicher kultureller Erholung geprägt ist. Proportional wesentlich mehr literarische Texte sind aus dem 4. bis 6. Jahrhundert als aus den vorherigen Jahrhunderten erhalten. Die Epoche wurde anfänglich geprägt von den Reformmaßnahmen des Kaisers Diokletian ab dem Jahre 284. Damit einher gingen eine verstärkte staatliche Kontrolle des Lebens des Einzelnen sowie das Streben nach der einen Wahrheit, was sich zunächst in der Christenverfolgung sowie später in der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion bemerkbar machte. Mir dem allmählichen Versiegen antiker Traditionen änderten sich die Wege, mit denen die Menschen über ihre Geschichte dachten, schrieben und berichteten. In dem Hauptseminar sollen zentrale Auszüge aus Werken der Geschichtsschreibung des lateinischen Westens sowie des griechischen Ostens vom 4. bis zum 6. Jahrhundert gelesen, diskutiert sowie in ihrer jeweiligen Eigenständigkeit und Bedeutung interpretiert werden. Kenntnisse der Originalsprachen, d.h. des Lateinischen, können hilfreich sein, sind aber nicht unbedingt erforderlich, da die Quellen in Übersetzung gelesen werden sollen, wobei in einigen Fällen nur eine englische Übersetzung vorliegt. Darüber hinaus soll das Seminar in aktuelle Forschungsprobleme und -tendenzen zu dieser Thematik einführen.

 

Literatur

Averil Cameron, Das späte Rom: 284 - 430 n. Chr. (Original: The Later Roman Empire), 1994

Alexander DEMANDT, Die Spätantike: Römische Geschichte von Diocletian bis Justinian (284 - 565 n. Chr.), 1989 u.ö.

Gabriele Marasco (Hrsg.), Greek and Roman Historiography in Late Antiquity: Fourth to Sixth Century A.D., 2003

Zielgruppe

Module: P5, W1, W2, W5-8, W9, W14-16, W19, MGE 3, 4, 5, 6P+W, MEd I+II, ZMA G2+G3

Zuordnung: LA GHR; LA Gym; BA; MA Ed (Gym, GHR); MA Hist; ZMA


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20

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