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BERGISCHE
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WUPPERTAL
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Begegnungen mit der Antike im 18. Jahrhundert - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar/Übung Veranstaltungsnummer 201GES330002
Semester SoSe 2020 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 100
Belegung Diese Veranstaltung ist nicht belegpflichtig!
Sprache deutsch
Hyperlink http://www.germanistik-vv.uni-wuppertal.de
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Do. 14:00 bis 16:00 woch 16.04.2020 bis 16.07.2020  Gebäude O - O.10.39     30
Gruppe :
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Stein, Elisabeth Maria, Univ.- Prof. Dr. verantwortlich
Walther, Gerrit, Univ.- Prof. Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Germanistik
Geschichte
Inhalt
Kurzkommentar

 

Geschichte der Frühen Neuzeit

Germanistik

Kommentar

Spätestens um 1700 war die Querelle des anciens et des modernes, der literarische Streit darüber, ob die Antike oder die Gegenwart größere Leistungen vollbracht habe, zugunsten der Moderne entschieden. Kein Zeitgenosse glaubte ernstlich, dass die Zivilisation des Altertums der der eigenen Zeit überlegen gewesen sei. Gerade aus dieser Einsicht aber erwuchs im Zeichen der Aufklärung eine fundamental neue Auffassung antiker Literatur, Kunst und Architektur. Einerseits erschien die Antike nun als Offenbarung großer, heroischer „Natur”, andererseits wurde sie systematisch historisiert, um als politisch-moralische Lehrmeisterin der Moderne dienen zu können. Während Montesquieu und Gibbon den Aufstieg und Fall des römischen Reiches als politisches Lehrstück für die Gegenwart inszenierten, kontrastierte Rousseau deren vermeintliche Verkommenheit mit Roms republikanischer Sittenreinheit. Winckelmann feierte die griechische Kunst als Manifestation schöner Freiheit. Bentley und Wolf entwickelten aus einer raffinierten Homer-Lektüre spektakuläre Thesen zur menschlichen Frühgeschichte. Und Gentlemen aller europäischen Nationen fuhren nach Italien, um an den antiken Stätten und Kunstwerken ihren Geschmack zu schulen.

Anhand repräsentativer Beispiele gibt das interdisziplinäre Oberseminar einen Überblick über typische Formen und Thesen aufgeklärter Antiken-Rezeption. Dabei lesen wir Klassiker der europäischen Geistesgeschichte, die heute oft genug zwischen eng gezogenen Fachgrenzen verloren zu gehen drohen.

Bemerkung

Bitte schreiben Sie sich bis zum 20.4. in den entsprechenden Moodle-Kurs ein, das Passwort lautet: Antike.

Zielgruppe

Die Modulzuordnungen für diese Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis der Germanistik (GVV): http://www.germanistik-vv.uni-wuppertal.de

Geschichte: LA Gym/GHR; BA; MEd; MA Hist; ZMA G; BA-AKWI-F; Seniorenstudium, Gasthörer

Module: P3, P7, W1-3, 5-17; VW4-5, MGE 2,5,6, MEd I-II, ZMA G 1+3, P3b

Module Latein: BA LAT 7c, Optionalbereich LAT 106b, MA LaP 6a, KPG 3b

 

 


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